Petra Krautwurst Osteopathie in Marburg

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist Osteopathie?
  • Wann ist Osteopathie sinnvoll?
  • Osteopathie in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und der Geburtsnachsorge
  • Osteopathie beim Baby
  • Behandlungsdauer und Kosten
  • Staatliche Anerkennung
  • Weitere Informationen und Links

Text Regina Käsmayr
Fotos Diana Seifert

Was ist Osteopathie?

Osteopathie: Ertasten von Einschränkungen im Bewegungsapparat„Osteopathie ist so natürlich für den menschlichen Körper wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Baby“
(Andrew Taylor Still, Entdecker der Osteopathie)

Osteopathie hat nicht nur mit Ihren Knochen zu tun. Bei Unfällen, Entzündungen und Krankheiten kommt Ihr komplettes Körpergewebe sprichwörtlich „aus dem Takt“. Ihr Körper versucht zunächst, die Funktionsstörung durch Schonhaltungen und andere Kompensationsmechanismen auszugleichen. Oft geht das über Monate oder Jahre gut. Dann treten plötzlich Schmerzen auf (z.B. Wirbelblockaden, Ischiasschmerz etc.) – durch Spannungsketten oft an Körperregionen, die weit von der eigentlichen Ursache entfernt liegen.

Als Osteopathin ertaste ich mit geschulten Händen, vollkommen schmerzfrei, Einschränkungen im Bewegungsapparat, in den inneren Organen sowie in Schädel, Rückenmark und Nervensystem. Durch sanfte Bewegungen und Techniken löse ich Blockaden und helfe Ihrem Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. So lange das betroffene Gewebe nicht irreversibel zerstört ist, kann Osteopathie zahlreiche Beschwerden behandeln und deren Ursachen bekämpfen.

  • Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode.„Das osteopathische Konzept ist keine Theorie. Es ist eine Tatsache, ein fundamentales Gesetz der Gesundheit“
(Arthur E.Allen D.O., Präsident der osteopath association)

Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Daher kann sie bei sehr vielen Problemen helfen. Hier nur einige Beispiele:

Bewegungapparat

  • Bandscheibenvorfälle
  • Ischiasschmerzen
  • nach Schleudertrauma
  • chronische Verspannungen
  • Gelenkprobleme
  • Verstauchungen und Hexenschuss

Internistischer Bereich

  • Verdauungsstörungen (nicht bei Geschwüren und Tumoren)
  • Sodbrennen
  • Organsenkungen
  • Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen
  • funktionelle Herzbeschwerden

Hals-Nasen-Ohren-Bereich

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Chronische Mittelohr- oder Mandelentzündungen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Begleitend zur fachärztlichen Behandlung bei Kiefergelenksproblematiken und bissregulierenden Maßnahmen

Urogenitalbereich

  • Chronische Blasenentzündungen
  • Inkontinenz
  • Nierenprobleme
  • Prostatabeschwerden

Gynäkologie

Kinderheilkunde

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Lern- und Konzentrationsstörungen
  • Hyperaktivität
  • in der Begleitung der Entwicklung von Kindern

Baby-Osteopathie

  • Schädel- und Gesichtsverformungen als Geburtsfolge
  • Schiefhals (Kiss-Syndrom)
  • Skoliosen
  • Hüftdysplasien
  • Chronische Bronchitis
  • Anpassungsstörungen (Koliken, Schreikinder, Spuckkinder, Unruhe und Schlafprobleme)

Akute Infektionen wie bakterielle Entzündungen von Organen sollten nicht osteopathisch behandelt werden. Sonst könnte sich die Infektion im Körper noch weiter verbreiten. Ebenso gehören Unfälle, Tumorerkrankungen, schwere Erkrankungen oder psychische Beeinträchtigungen in die Hand eines Schulmediziners, können aber durch eine osteopathische Therapie unterstützend begleitet werden.

  • Osteopathie in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und der Geburtsnachsorge

Osteopathie in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und der Geburtsnachsorge

Die Rückbildung von Gebärmutter, Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur kann ich osteopathisch unterstützen und sanft fördern.„Die Osteopathie lindert den Druck, beruhigt die Nerven und stimuliert die Zirkulation. Für normales Gewebe wird nichts weiter benötigt“
(George F.Miller D.O.)

Während und nach der Schwangerschaft finden im weiblichen Körper die größten natürlichen Veränderungen statt. Eine werdende Mutter osteopathisch zu begleiten, bedeutet, dafür zu sorgen, dass dem Kind genügend Raum zum Wachsen geschaffen wird und die dafür nötige Dehnung des Gewebes möglichst schonend für Mutter und Kind erfolgen kann. Auch bei auftretenden Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen, Sodbrennen, Ischiasreizung, Symphysenschmerzen, Ödemen o.ä. bietet Osteopathie sanfte und schnelle Linderung.

„Eine Schwangerschaft kommt neun Monate und geht neun Monate“, sagt eine alte Volksweisheit. Tatsächlich benötigt Ihr Körper viel mehr Zeit, um sich von einer Schwangerschaft zu erholen, als landläufig angenommen wird. Die Rückbildung von Gebärmutter, Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur kann ich osteopathisch unterstützen und sanft fördern.

In der „allee 32“ sind Sie als Schwangere durch die enge Zusammenarbeit zwischen mir als Osteopathin und meinen Hebammen-Kolleginnen in den besten Händen.

  • Osteopathie beim Baby

Osteopathie beim Baby

Als ausgebildete Baby-Osteopathin erkenne und behandle ich Funktionsstörungen, die von Schwangerschaft oder Geburt herrühren„So wie der Schössling sich biegt, so biegt sich später der Baum.“
(W.G.Sutherland, Begründer der Cranio-Sacralen Osteopathie)

Jede Geburt ist für Mutter und Kind eine körperliche Grenzerfahrung. Bei seinem Weg durch den engen Geburtskanal ans Licht der Welt schieben sich die Schädelknochen des Babys stark übereinander. Dabei können Cranialnerven und Blutgefäße eingeengt werden. Durch die extremen Drehbewegungen kommt es teilweise zu Blockaden an den Halswirbeln.

Normalerweise erholt sich das Baby in den Tagen und Wochen nach der Geburt von selbst. Ist dies nicht der Fall, so kann es (evtl. noch Jahre später) zu Kopfschmerzen, Hyperaktivität, Verhaltensauffälligkeiten, Schlaflosigkeit, Fehlhaltungen, KISS-Syndrom, Dreimonatskoliken und Entwicklungsverzögerungen kommen.

Betroffene Babys schreien und spucken viel, lassen sich kaum ablegen, drehen Ihren Kopf nur nach einer Seite, können schlecht schlucken, sind in ihrer motorischen Entwicklung verzögert oder haben Schädel-Anomalien. Trotzdem fallen viele dieser Probleme bei den klassischen U-Untersuchungen nicht auf.

Als ausgebildete Baby-Osteopathin erkenne und behandle ich Funktionsstörungen, die von Schwangerschaft oder Geburt herrühren – völlig schmerzfrei und sanft für Ihr Baby.

  • Behandlungsdauer und Kosten

Behandlungsdauer und -kosten

Ich nehme mir Zeit für Sie.„Gesundheit zu finden sollte das Ziel eines Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“
(Andrew Taylor Still, Entdecker der Osteopathie)

Ich nehme mir Zeit für Sie. Eine Sitzung dauert 60 Minuten und besteht aus einer ausführlichen Anamnese und Befunderhebung sowie der eigentlichen Behandlung.

Ihr Körper kann etwa zwei bis vier Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine weitere Behandlung erst nach dieser Zeit sinnvoll ist. Nach vier Behandlungen sollten sich Ihre Beschwerden deutlich verbessert haben.

Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ist Osteopathie nicht immer enthalten. Die private Website osteokompass.de bietet eine Übersicht der Krankenkassen, die die Kosten einer osteopathischen Behandlung übernehmen. Trotzdem rate ich Ihnen, vor Beginn einer Behandlung Kontakt zur jeweiligen Krankenkasse aufzunehmen und die Frage der Kostenübernahme zu klären.

  • Staatliche Anerkennung

Staatliche Anerkennung

Aktuelle Informationen zur Osteopathie„Jede Bewegung der intelligenten osteopathischen Finger hat einen Sinn, und jede Bewegung der Finger ist durch den Verstand bestimmt“
(Mother Anice Gault Strand)

Das Land Hessen hat sich als erstes Bundesland dafür eingesetzt, dass die fünfjährige Osteopathieausbildung staatlich anerkannt wird. Die WPO, die „Aus- und Weiterbildungsverordnung für Osteopathen“, wurde im November 2008 beschlossen. Damit ist der Titel „Staatlich anerkannter Osteopath“ ein geschützter Begriff.

Für Sie bedeutet das:

  • Die Auswahl und Arbeit Ihres Therapeuten unterliegt von nun an einer großen Transparenz.
  • Die WPO dient als Qualitätsmerkmal, Sie können sicher sein, dass Ihrer Behandlung eine fundierte Ausbildung voranging.
  • Nähere Informationen unter Weitere Informationen und Links oder bei uns in der Praxis.

Weitere Informationen und Links

Ausführliche Info: www.osteopathie.de

Der Europäische Verband der Osteopathen (EFO) und das Forum für osteopathische Regulierung in Europa (FORE) haben Ende September 2016 einen europäischen Standard für osteopathische Gesundheitsvorsorge vorgestellt. Der Standard EN16686 wurde in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Komitee für Normung (CEN) erlassen.

Für Patienten wurden hierzu unter dem Titel PDF-DokumentWas Sie von Ihrem Osteopathen erwarten können“ Informationen bereitgestellt.